Der Vorstand

Der Vorstand

Wir sind der gewählte Vereinsvorstand des Wildschütz Großlaudenbach. Die Wahlen zum Vorstand finden immer alle zwei Jahre statt.

Thomas Feld
1. Schützenmeister

Karl-Heinz Albert
2. Schützenmeister

Rocco Pascariello
3. Schützenmeister

Martin Behl
1. Schatzmeister

Sebastian Sander
2. Schatzmeister

Sophie Braun
1. Schriftführerin

Milena Englert
2. Schriftführerin

Andreas Kunkel
Sportleiter

Unsere Mannschaften

Unsere Mannschaften

Luftgewehr

Luftgewehre sind Gewehre, die ein Geschoss durch die Ausdehnung von komprimiertem Gas antreiben. Im Unterschied zu Feuerwaffen wird das unter Druck stehende Gas nicht durch Verbrennen einer Treibladung erzeugt, sondern inner- oder außerhalb der Waffe mechanisch verdichtet. Auch Waffen, bei denen das Geschoss mit einem anderen Gas als Luft angetrieben wird, werden zu den Druckluftwaffen gezählt. Zur Bereitstellung des komprimierten Gases werden verschiedene Verfahren genutzt.

Erste Mannschaft Luftgewehr

  • Martin Behl
  • Milena Englert
  • Horst Fleckenstein
  • Andreas Kunkel

Zweite Mannschaft Luftgewehr

  • Sebastian Sander
  • Christine Albert
  • Thomas Feld

Dritte Mannschaft Luftgewehr

  • Karl-Heinz Albert
  • Andreas Merz
  • Siegfried Pistner

Luftpistole

Alle modernen Wettkampfpistolen lassen sich mit zahlreichen Feineinstellungen (z. B. Größe und Position von Griff und Abzug oder Abzugsgewicht) an den Schützen anpassen. Spezialanfertigungen von Griffen sind möglich und individuelle Bearbeitungen durchaus üblich, jedoch durch die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes und anderer Schießsportverbände geregelt. Bei Wettkämpfen gibt es weitere Einschränkungen.

Erste Mannschaft Luftpistole

  • Stefan Schneider
  • Peter Fleckenstein
  • Florian Fleckenstein
  • Daniel Fleckenstein
  • Louis Gerhard
  • Nick Friedrich
  • Timo Büttner
  • Horst Büttner

Zweite Mannschaft Luftpistole

  • Michael Prisching
  • Anna-Lena Prisching
  • Sina Prisching
  • Janik Prisching

Dritte Mannschaft Luftpistole

  • Michael Albert
  • Karl-Heinz Albert
  • Armin Prisching
  • Christine Albert
  • Rocco Pascariello
  • Martin Behl

Jugend

Jugend

Unser Nachwuchs kurz vorgestellt:

Unsere Jugendmannschaften

  • tba

Böllerschützen

Böllerschützen

Die Geschichte der Böllerschützen

Böllerschießen vertreibt die bösen Geister. Die Entstehung dieses Brauchtums wurzelt in vorchristlichen, vermutlich germanischen Glaubensvorstellungen, aus denen Lärmumzüge aus der Zeit der Wintersonnenwende bekannt sind, nur dass die Menschen damals, anstelle der noch nicht bekannten Schusswaffen, Glocken, Peitschen oder ähnliche Dinge benutzten. 
Die Gestalten altdeutscher mytischer Überlieferung lebten im Volksglauben fort als böse Geister und Dämonen, die besonders während der Rauhnächte (die 12 Nächte zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar) ihr Unwesen trieben, und gegen die es sich durch Lärm und Räucherungen zu schützen galt. 
Im Laufe der Jahrhunderte vollzog sich allmählich eine stärkere Bindung des Brauchtums an das Christentum. Das Böllern wurde vorwiegend als religiöser Brauch zur Ehre des Herrn empfunden. Man schoss jetzt in der Weihnachtszeit zur Feier von Christi Geburt und an hohen Festtagen wie Pfingsten, Fronleichnam, Kirchweih und Allerheiligen. 
Heute wird der Brauch des Böllerschießens außer zu den kirchlichen und religiösen Anlässen, zu verschiedenen anderen Anlässen wie Festumzüge, Hochzeiten, Traditionsfesten, Geburtstagen und Beerdigungen gepflegt. 
Im Berchtesgadener Land wurde das „Weihnachtsschießen“ erstmals im Jahre 1666 urkundlich erwähnt und zwar in Form eines Verbots. Die Bemerkung im „Fürstlichen Berchtesgadener Ratsprotokoll“, „Das Schießen fördere nicht die Ehre Gottes“, lässt vermuten, dass man auch damals noch den Brauch als unchristlichen Aberglauben empfand. Gleichzeitig aber wollte man wohl dem unausrottbaren Hang zum Wildern entgegentreten und auch eine Gefährdung der Menschen durch leichtsinniges Umgehen mit Schusswaffen verhindern. 
Bei der Inthronisation oder Begrüßung des jeweiligen Fürsten und Landsherrn war das festliche Schießen freilich schon erlaubt. 
Die alten Zeiten sind längst vorbei, doch reglementiert wird das Böllern auch heute noch. Die Böllerschützen schießen heute zu den verschiedensten Anlässen wie: Hochzeit, Silber- und Goldene Hochzeiten von Mitgliedern, Proklamation des Schützenkönigs, Beerdigung von Mitgliedern, kirchlichen und politischen Anlässen, aber auch bei Festzügen und Festen.

Wie wird man Böllerschütze?

Persönliche Voraussetzungen zum Böllerschießen:

  • Mindestalter 21 bzw. in Ausnahmefällen 18 Jahre
  • Körperliche und geistige Gesundheit

Zuerst ist bei der für den Wohnsitz zuständigen Verwaltungsbehörde (in Bayern Landratsamt, Kreisfreie Stadt oder Kreisverwaltungsreferat) eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung (UB) zu beantragen. Wenn diese UB vorliegt, kann bei einem anerkannten Lehrgangsträger an einem Lehrgang zur Erlangung der Fachkunde teilgenommen werden. Dieser Lehrgang schließt mit einer Prüfung und dazugehörigem Zeugnis vor dem Gewerbeaufsichtsamt ab. Mit diesem Zeugnis kann man bei der zuständigen Verwaltungsbehörde (siehe oben) die Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz (SprengG) beantragen. Die Erlaubnis ist in der Regel gültig für fünf Jahre, dann muss rechtzeitig vor Ablauf der fünf Jahre, für weitere fünf Jahre eine Verlängerung beantragt werden.

Unsere Böllerschützen

  • tba

Vereinsgeschichte und Auszeichnungen

Vereinsgeschichte und Auszeichnungen

Am 1. Januar.1911 wurde der Schützenverein „Wildschütz“ von folgenden 13 Gründungsmitgliedern aus der Taufe gehoben.
Diese waren:
Raphael Hufgard, Josef Pfaff, Josef Gessner, Michael Scherer, Franz Jordan, Alexander Jordan, Alois Büttner, Konstantin Rosenberger, Wilhelm Feld, Joseph Feld, Wilhelm Jordan, Philipp Pfaff und Josef Stenger.
Zum 1. Schützenmeister wurde damals Raphael Hufgard gewählt.

Der Name „Wildschütz“ bereitete einigen, alter Überlieferung nach, jedoch Probleme. Das zuständige Bezirksamt äußerte Bedenken gegenüber dem damaligen Bürgermeister  und fragte an, ob der Verein aus lauter „Wilddieben“ bestünde. Erst der Nachweis eines einwandfreien Leumundes und die Fürsprache durch einen dem Verein wohlgesinnten Förster konnten die Zweifel aus dem Weg räumen.

Als oberste Priorität hatte sich der neu gegründete Verein den Bau eines Schießstandes und die Anschaffung von Stutzen gesetzt.
Von 1923 bis 1933 wurden die Vereinsgeschicke von Wilhelm Englert geleitet. Durch die Vereinnahmung des Vereins in das „3. Reich“ am 21.10.1933 und den Ausbruch des 2. Weltkrieges kam das Vereinsleben vollkommen zum Erliegen.
Erst am 14. Mai 1952 wurden die Aktivitäten im Verein wieder aufgenommen. In der bereits 4 Tage später einberufenen Generalversammlung wurde August Pistner (1952-1955) zum 1. Schützenmeister gewählt. Die Übernahme der alten, noch bestehenden Satzung wurde, bis auf einige Änderungen, beschlossen.
Als vordringlichste Neuanschaffung wurde der Erwerb von Gewehren angesehen, da die früheren, sich im Besitz des Schützenvereins befindlichen Waffen, beim Einmarsch der Amerikaner restlos vernichtet worden waren.
Bereits im Oktober des gleichen Jahres fand dann schon das 1. Preisschießen mit dem Nachbarverein „Treff Schimborn“ statt, das im damaligen Vereinslokal Gessner ausgetragen wurde.
Ein herausragendes Ereignis war im Jahr 1956 die Weihe der Vereinsfahne. Sie trägt die Inschrift:

 „Schau aufs Ziel und sprich nicht viel“.

Die Fahnenpatenschaft übernahm Frl. Tilly Gessner und als Patenverein fungierte der Schützenverein „Grünthal Oberafferbach“.
1. Schützenmeister von 1955 – 1958 war Josef Behl, der 1965 von Bernhard Englert abgelöst wurde.
Im Jahr 1958 wurde erstmals das Königsschießen ausgetragen, das bis zum heutigen Tag fortgesetzt wird.

Da die vorhandenen Schießstände in der Gaststätte Gessner nicht ausreichend und auch nur provisorischer Art waren, wurde die Errichtung eines eigenen Schützenhauses dringend gewünscht. Nach jahrelanger Suche unter Schützen-meister Behl Josef (1965-1972) war 1972 im „Sauerellern“, in Kleinlaudenbach, mit dem Kauf eines Grundstückes ein geeigneter Standort gefunden worden. Die Leitung des Vereins übernahm jetzt Karl Kaufmann  als Schützenmeister (1972-1976). Nachdem die Baugenehmigung durch das Landratsamt für den Schützenhausneubau Ende 1974 vorlag, konnte bereits im Frühjahr 1975 mit den Bauarbeiten begonnen und im September des gleichen Jahres Richtfest gefeiert werden.
Durch das zügige Voranschreiten der Bauarbeiten unter dem Schützenmeister -Team Pfaff Hans  und Albert Gottfried (1976-1995) wurde nach nur 2 ½ jähriger Bauzeit am 16. Juli 1978 offiziell die Schützenhaus-Einweihung gefeiert.
Auch das rege Vereinsleben zu anderen Schützenvereinen kam während dieser Zeit nicht zu kurz. So übernahmen die „Wildschützen“ im Jahr 1975, anlässlich des 20 -jährigen Bestehens, beim Schützenverein „Spessartschütz“ Vormwald die Patenschaft bei der Fahnenweihe.

Freundschaftliche Beziehungen zu einem Schützenverein außerhalb des Gaues Main-Spessart bestand seit 1977 zu „Gut Schuß“ Obersinn.

Ein wohl unvergessliches Ereignis für die Mitglieder unseres Vereins war die Teilnahme am Oktoberfestzug in München im Jahr 1984.

Besonders zarte Bande wurden 1986 zum Schützenverein Sieversen-Leversen, bei Hamburg, geknüpft. In den darauf folgenden inzwischen 25 Jahren bis heute ergaben sich hieraus gegenseitige Festbesuche, nette Kameradschaften und schützenbrüderliche Verbindungen.

Einem besonderen Wunsch unserer aktiven Schützen wurde mit dem Neubau eines Kleinkaliber-Schießstandes Rechnung getragen.
Nachdem 1991 die Genehmigung für den 25-m-Pistolenstand und die 50-m-Gewehr-anlage erteilt war, konnte im Juli 1992 mit dem Bau begonnen werden. Die Erdarbeiten, Herstellung der Abwasserbeseitigung, Erstellung der Fundamente und einer 35-m-Betonwand konnten dann noch bis Ende 1992 erledigt werden.
Das Hauptgebäude des KK-Standes wurde 1993 und das Nebengebäude des Pistolenstandes 1994 errichtet, so dass 1995 mit dem Innenausbau begonnen werden konnte. Ende 1996 war der Bau vollendet und konnte in Betrieb genommen werden.
1995 wurde Peter Hohmann zum 1. Schützenmeister gewählt und zunächst noch bis 1999 von Albert Gottfried, dann von Andrea Fischer unterstützt.

Erfreulich war, dass die erste Luftgewehrmannschaft 2001 die Qualifikation zur Unterfrankenliga geschafft hatte und bis 2003 in der höchsten unterfränkischen Liga mitschießen konnte (Schützen: Bürki Dieter, Behl Kerstin, Behl Martin, Reinke Martin und Thomas Feld).

Im Jahr 2006 schoss erstmals eine Luftpistolenmannschaft für Wildschütz Großlaudenbach, die bis 2011 jedes Jahr aufgestiegen ist und aktuell in der höchsten Klasse im Gau schießt (Schützen: Fleckenstein Daniel + Florian + Peter, Schneider Stefan).

Die sportlich bisher größten Erfolge unseres Vereins konnten im Luftpistolenbereich gefeiert werden:
2009: Florian Fleckenstein wurde Bayerischer Meister der Luftpistole, Jugend.
2010: Daniel Fleckenstein wurde Bayerischer Meister der Luftpistole, Schüler.

Bei einem Tag der offenen Tür in den Sommerferien 2010 wurden erfolgreich neue Mitglieder geworben. Über 20 neue Mitglieder konnten dazu gewonnen werden. Die Sportmöglichkeiten wurden um das Bogenschießen erweitert.